Böllerschützen, Königsproklamation, Vereinsleben

Königsproklamation 2025

Am 30. April wurden Hans Stürzenhofecker, Jana Kohler und Timo Meschter als neue Könige proklamiert.

Die Preisträger und Schützenmeister (v.l.n.r.): 1. Schützenmeister Kurt Endreß, Damenkönigin Jana Kohler, 2. Schützenmeister und Gau-Böllerreferent Norbert Meschter, Schützenkönig Hans Stürzenhofecker, Jugendkönig Timo Meschter

Schützenkönig

Schützenkönig	Hans Stürzenhofecker
1. Ritter Andreas Eder
2. Ritter Matthias Stürzenhofecker

Damenkönigin

Damenkönigin	Jana Kohler
1. Ritter Sarah Böhm
2. Ritter Luisa Ortner

Jugendkönigin

Jugendkönigin	Timo Meschter 			
1. Ritter Basti Kohler
2. Ritter Niel Slotta

Glückscheibe Herren

1. Platz	Wilhelm Zeilinger
2. Platz Michael Schnitzer
3. Platz Heinz Schober

Glückscheibe Damen

1. Platz	Anna Böhm
2. Platz Annalena Prechtel
3. Platz Jana Kohler

Glückscheibe Jugend

1. Platz 	Niel Slotta
2. Platz Basti Kohler
3. Platz Timo Meschter

Böllern zum Beginn der Proklamation

Wie jedes Jahr leiteten die Böllerschützen unter der Leitung von Wilhelm Zeilinger den Abend ein. Dieses Jahr kam auch unsere Kanone zum Einsatz.

Die Artilleristen Jochen Slotta, Matthias Stürzenhofecker und Stephan Nauroth unter strenger Beobachtung des Sicherheitspersonals

Berichte in der FLZ und Unsere Zeitung

Böllerschützen

Nebel über dem Badeweiher

von Stephan Nauroth

Ende Februar fand im Vereinsheim des SG Trautskirchen ein Böllerlehrgang für Hand-, Schaft- und Standböller sowie Kanonen statt. Die angehenden Böllerschützen hatten sich eingefunden, um unter der kompetenten Leitung von Tobias Elsesser die notwendige Fachkunde im Umgang mit den Böllergeräten zu erlernen.

Zunächst wurden die rechtlichen Aspekte des Böllerschießens erläutert, bevor der eigentliche Schwerpunkt, die sichere Handhabung des Geräts, in den Mittelpunkt rückte. Dabei wurden mögliches Fehlverhalten und vermeidbare Fehlfunktionen durchaus bildhaft mit Beispielen aus der Vergangenheit untermalt. Beherrschte am ersten Tag noch die graue Theorie den Lehrgang, so ging es am zweiten Tag mit der theoretischen und praktischen Prüfung ans Eingemachte. Bei der Handhabung der Böller war Sicherheit das oberste Gebot. Bei herrlichem Wetter hallte Schuss um Schuss aus Hand- und Schaftböllern durch das Zenntall, und Nebelschwaden aus Pulverdampf schwebten über dem Trautskirchener Badeweiher.

Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete unzweifelhaft der Einsatz der vereinseigenen 75-Millimeter-Kanone, die fachkundig von den Vereinsmitgliedern Norbert Meschter und Willi Zeilinger gehandhabt wurde. Gegen den nun folgenden, gewaltigen Donnerknall nahmen sich die Böllerschüsse der zuvor abgefeuerten Handböller handzahm aus. Mit diesem Höhepunkt endete der sechste Böllerlehrgang in Trautskirchen. Alle Teilnehmer haben den Kurs bestanden, und im beschaulichen Zenntal ist wieder Ruhe eingekehrt, zumindest bis zum nächsten Böllerschützenkurs.


Veröffentlichung in der Bayerischen Schützenzeitung

Der Artikel unseres Vereinsmitglieds Stephan Nauroth wurde in der Bayerischen Schützenzeitung (Ausgabe Mai 2024, Seite 55) veröffentlicht.

Böllerschützen

Böllerlehrgang 2024

Die Schützengesellschaft 1862 Trautskirchen bietet allen Interessierten die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Böllerlehrgang (Hand-/Schaft-/Standböller und Kanone)

Ausbildungsort: Schützenhaus Trautskirchen

Teilnahmevoraussetzung: Mindestens 21 Jahre, Unbedenklichkeitsbescheinigung, welche nicht älter als ein Jahr ab Ausstellungsdatum sein darf.

Termine:
Samstag, 24. Februar um 9:00 Uhr
Montag, 26. Februar um 8:00 Uhr

Lehrgangsgebühr: 125.- Euro pro Teilnehmer zzgl. Prüfungsgebühr

Anmeldung: bis spätestens Montag, 5. Februar 2024, bei Tobias Elsesser unter 0160 8705944 oder per E-Mail an t.e-waffenschulungen@gmx.de

Rückfragen: bitte den 2. Schützenmeister, Norbert Meschter, ansprechen.

Teilnehmerzahl:  der Lehrgang ist auf 20 Teilnehmer begrenzt.

Update

Alle 23 Teilnehmer des Lehrgangs haben bestanden.

Böllerschützen

11. Bezirkstagung der mittelfränkischen Böllerschützen

Einmal im Jahr treffen sich die Mittelfränkischen Böllerschützen zu einer Tagung. Die 11. Bezirkstagung fand heuer im Schützenhaus in Trautskirchen statt. Schützenmeister Kurt Endreß freute sich sehr die vielen Böllerschützen aus ganz Mittelfranken sowie Vertreter des Schützengaus Neustadt/Aisch – Bad Windsheim begrüßen zu dürfen und stellte die Schützengesellschaft Trautskirchen sowie das Schützenhaus vor. Außerdem berichtete der Schützenmeister den Anwesenden, dass die Schützengesellschaft im vergangenen Jahr das 150 jährige Bestehen feiern konnte.

Auch Bürgermeister Friedrich Pickel begrüßte die Böllerschützen auf das Herzlichste. In einer kurzen Ansprache informierte der Bürgermeister über die Gemeinde Trautskirchen und lobte das Engagement der Schützengesellschaft.

Den genauen Ablauf des nachfolgenden Übungsschießens, gab der Böllerschützenreferent der Schützengesellschaft Trautskirchen Willi Zeilinger bekannt. Er erklärte genau die Reihenfolge der verschiedenen Schüsse und die Kommandos die er geben werde, denn im Vordergrund stehe stets die Sicherheit aller Beteiligter und der Zuschauer.
In einem Halbkreis stellten sich die 44 Böllerschützen und -schützinnen auf der Wiese hinter dem Schützenhaus auf und boten ein tolles Spektakel, welches weit hin zu hören war. Geschossen wurden insgesamt sechs Schuss, wie eine langsame Reihe, eine schnell Reihe, ein Doppelschuss und zum Abschluss einen Salut.

Nach dem Übungsschießen gab es noch ein gemütliches Beisammen-sein im Schützenhaus sowie einen interessanten Vortrag von Dr. Müller über die Trachten und Hüte der Böllerschützen.

Böllerschützen, Lehrgang

Böllerlehrgang 2010

TRAUTSKIRCHEN (sz) – Das Bewahren von Brauchtum und Tradition liegt der Schützengesellschaft Trautskirchen seit Jahren am Herzen. Nun gründeten sie eine neue Unterabteilung und zwar eine Böllergruppe, die sich im November formierte. Zum Kommandanten wurde Willi Zeilinger gewählt. Doch bevor die Mitglieder auch „an die Böller durften“ mussten sie einen mehrtägigen Lehrgang mit Prüfung absolvieren, der vom ehemaligen Bezirksreferenten der Mittelfränkischen Böllerschützen Karl-Heinz Kaiser aus Großhabersdorf geleitet wurde.

Bei diesem Lehrgang hatte Kaiser die angehenden Böllerschützen darauf hingewiesen, dass sie nie die Achtung vor dem Medium Schwarzpulver verlieren sollen, denn dies sei eines der gefährlichsten Böllerpulver und gehe bei der geringsten Entzündung los. Schwierig werde es auch laut Kaiser, gute handgearbeitete Böller zu bekommen, denn es gebe immer weniger Wagner, die diesem Beruf nachgehen und Hand- und Schaftböller sowie Kanonen für diesen Schießsport herstellen. Doch bevor die Teilnehmer bei dem Lehrgang erst einmal eine Menge Fachkunde pauken konnten, mussten sie auch einigen Anforderungen entsprechen. So galt es körperlich und geistig gesund zu sein, zuverlässig im Sinne des Gesetzes, älter als 21 Jahre und darüber hinaus sollten sie das Bedürfnis haben, ihre Heimat, das Schützenwesen, das Brauchtum und die Tradition bewahren zu wollen. Außerdem müssen sie sich an einen Verein binden, sonst können sie den Böllerschießsport nicht ausüben.

Nach ausführlichen Erläuterungen und Vorträgen auch über die Gesetzesanforderungen und Auflagen des Gewerbeaufsichtsamtes, sowie praktischer Unterweisung an Stand- und Schaftböllern und einer kleinen Kanone mussten die Teilnehmer eine schriftliche Prüfung ablegen. Alle haben bestanden, worüber Karl-Heinz Kaiser sehr stolz war. Ausgestellt wurde ein Fachkundezeugnis, das dem Landratsamt vorgelegt werden muss, dass dann die Erlaubnis zum Böllerschießen ausstellt, mit dem die Schützen dann an Böllerschützentreffen teilnehmen oder auf Wunsch auch zu runden Geburtstagen, Hochzeiten, Beerdigungen, Jubiläen, an der Kirchweih, bei kirchlichen Festtagen oder Vereinsfesten mitwirken können. Um dann auch ein einheitliches Bild abzugeben, wollen sich die Mitglieder noch eine gemeinsame Tracht anschaffen. Wie Kaiser informierte, unterliegen Hand- und Schaftböller sowie Kanonen zwar dem Waffengesetz, sind aber keine Waffen, sondern „Geräte zur Schallerzeugung“ und entstanden aus Kriegsbräuchen und nicht aus Aberglauben zur Geistervertreibung.

Weitere Bilder vom Prüfungstag

Weitere Bilder vom ersten Tag